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© 2016 Franz-Josef Karli
 1.1.2016 Elektronische Verfahren
   
  Die Verbreitung und Entwicklung der elektronischen, programmierbaren Rechenmaschinen (Computer) bieten optimale Voraussetzungen für das Chiffrieren von Informationen. Damit steigt auf der anderen Seite jedoch auch das Risiko, dass solche Verfahren geknackt werden können.
Um die elektronischen Verfahren verstehen zu können, kommt man nicht darum herum, sich minimale Kenntnisse auf dem Gebiete der Logik anzueignen. Wie der Name sagt, sollten die erklärten Methoden logisch sein und damit hoffentlich auch verstanden werden können. Ein weiterer Name, welcher in diesem Zusammenhang auftaucht, ist die Binäre oder Boolesche Mathematik. Binär sagt aus, dass zwei Zustände möglich sind (Wahr / Falsch bzw. Ja / Nein oder 1 / 0).
Mit einer binären Stelle (Bit = Binary digIT) können zwei Zustände dargestellt werden. Mit jeder weiteren Stelle verdoppeln sich die Möglichkeiten, wie dies in der folgenden Tabelle aufgezeigt ist:

Dazu zwei Beispiele:

Schach: Der chinesische Fürst, welcher das Schach - Spiel in Auftrag gegeben hatte, war derart entzückt, dass er dem Erfinder die Erfüllung eines Wunsches in Aussicht stellte. Der Erfinder forderte für das erste Feld 1 Reiskorn, für das zweite 2 Reiskörner, für das dritte 4 Reiskörner, usw. Der chinesische Fürst war von der Bescheidenheit des Erfinders überrascht und ordnete Erfüllung des Wunsches an. Leider konnte bis heute dieser Auftrag nicht realisiert werden. Es hätten nämlich 2 hoch 64 - 1 Reiskörner - ca. 1014 Tonnen Reis geliefert werden müssen.

Papierfalten: Angenommen Sie hätten ein Papier der Stärke von 1/8 mm, welches sich beliebig falten liesse. Nach dreimaligem Falten hätte der Stapel 1 mm Höhe erreicht, ein weiteres Mal ergäbe 2 mm usw.